Interessante Artikel von unserer Presseseite

  • Neu Wulmstorf soll weiter wachsen
  • Wir verzocken die Umgehungsstraße
  • Bundesstraße oder Wohnungen: Behörde warnt vor Verzögerung
  • Jetzt doch – Wohnbauplanung verzögert Bau der B3 neu
  • Darum soll Elstorf einen eigenen Ortsrat bekommen
  • Soli-Beitrag für den Schulneubau?
  • Eine Schule verkaufen, um eine neue zu bauen
  • Elstorf: Rat vertagt Entscheidung über Windkraftanlage
  • Neue Perspektiven für Neu Wulmstofer Bäder
  • Kita-Zuschüsse verdoppeln! Ist die SPD zurückgerudert?
  • Bürgermeister plädiert dafür, in Neu Wulmstorfs Ortsteil weniger Bauland auszuweisen

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Herzlich Willkommen auf der Homepage der UWG Neu Wulmstorf.

Zusammen ist man stärker


(aus Kreiszeitung Wochenblatt, 2.5.2019)
 
UWG Neu Wulmstorf geht Kooperation mit den Freien Wählern ein

Willy Klingenberg (Freie Wähler) –

Jan Lüdemann (UWG)

 
Die UWG Neu Wulmstorf hat bei der vergangenen Gemeinderatswahl – als es gelang, der CDU das traditionell schwarze Elstorf abzujagen – bewiesen, dass sie eine kommunalpolitisch ernstzunehmende Größe darstellt. Jetzt will der Verein aus Elstorf eine enge Kooperation mit den Freien Wählern im Landkreis Harburg eingehen. Das hat Vorteile für beide Seiten.
Es ist schon ein kleiner Paukenschlag, was UWG-Vorsitzender Alexander Weiz und Fraktionschef Jan Lüdemann auf der Jahreshauptversammlung der UWG öffentlich machten. Demnach werde die UWG eine Kooperation mit den Freien Wählern eingehen. Die Freien Wähler sind im Landkreis Harburg, ähnlich wie die UWG, als Verein organisiert. Der Verein hat aber auch Zugriff auf die Ressourcen der gleichnamigen Partei, “Freie Wähler”, die auf Landes- und Bundesebene aktiv ist. Hintergrund: In den Landtagen und im Bundestag dürfen nur Parteien und keine Vereine sitzen. Deswegen sind die Freien Wähler hier – ganz gegen ihre sonstige Parteien-Skepsis – ebenfalls als Partei organisiert.
Vorsitzender der Freien Wähler im Landkreis Harburg ist Willy Klingenberg. Klingenberg betont: „Wir wollen mit dieser Kooperation, die wir auch schon mit anderen Wählergemeinschaften getroffen haben, nicht in die Strukturen der UWG vor Ort eingreifen, sondern vielmehr die Kräfte auf Kreisebene bündeln.“ Soll heißen: Bei den nächsten Kreistagswahlen würde die UWG mit eigener Liste, aber unter dem Dach der Freien Wähler antreten. Davon verspreche man sich, so Klingenberg, eine bessere personelle Bündelung der gemeinsamen Interessen und nicht zuletzt eine signifikante Steigerung der Kreistagsmandate.
Bei der UWG verspricht man sich von der Kooperation gleich mehrere Vorteile. Laut Fraktionschef Lüdemann sei es bei vergangenen Kreistagswahlen immer wieder zu Verwirrungen gekommen. „Bürger wählten die Freien Wähler irrtümlich, wollten aber eigentlich die UWG wählen, unsere Analyse hat ergeben, dass der UWG bei der Wahl 2006 fast 300 Stimmen durch die Lappen gegangen sind“, so Lüdemann. Auf Gemeindeebene stärke eine Kooperation mit den Freien Wählern die Schlagkraft im Wahlkampf. Jan Lüdemann: „Wir können Ressourcen viel besser bündeln, zum Beispiel gemeinsam Plakate drucken, und uns stehen durch die Nähe zur Landespartei der Freien Wähler auch mehr Mittel zur Verfügung, um mit CDU und SPD zu konkurrieren, die ja im Wahlkampf auch regelmäßig Schützenhilfe aus ihren jeweiligen Landes- bzw. Bundesverbänden erhalten.“ Auf der Jahreshauptversammlung gab es allerdings auch Kritik. Einige UWG-Mitglieder befürchteten, die Elstorfer Wählergemeinschaft verliere durch die Kooperation an Profil und drohte „fremdbestimmt“ zu werden.
Sowohl Jan Lüdemann als auch Willy Klingenberg betonen allerdings, dass die Wählergemeinschaften wie die UWG auch unter dem Dach der Freien Wähler weiter eigenständig bleiben. Es werde nicht in Listen oder Abstimmungsverhalten hineinredigiert. Andererseits gebe es in den Satzungen und zum Beispiel auch in der Umweltpolitik viele Übereinstimmungen, sodass ein näheres Zusammenrücken der beiden politischen Kräfte durchaus sinnvoll sei. (Mitja Schrader)

Neu Wulmstorf soll weiter wachsen


(aus Hamburger Abendblatt vom 27.4.2019)

Ratsmehrheit willen neuen Flächennutzungsplan für Ortsteile Elstorf-Schwiederstorf. Doch es gibt starke Bedenken

Für die einen ist es der lang ersehnte Startschuss für eine weitere Ortsentwicklung, die anderen sehen darin eher eine Gefahr für die geplante B3-Ortsumgehung oder die Gemeindefinanzen: Nach heftiger Debatte hat eine Mehrheit im Neu Wulmstorfer Gemeinderat jetzt den Weg für eine Änderung des Flächennutzungsplanes auf den Weg gebracht, mit der in den Ortsteilen Elstorf und Schwiederstorf etliche Baugrundstücke aber auch Gewerbeflächen ausgewiesen werden könnten.

Ein bereits bestehender Masterplan als Grundlage geht von etwa 500 neuen Wohneinheiten aus. Die Einwohnerzahl des Doppelortes könnte sich von derzeit 3800 auf dann rund 4800 vergrößern, haben die Planer schon einmal errechnet. Mit dem jetzt gefassten, so genannten Auslegungsbeschluss stellt die Gemeinde aber zunächst nur die Planunterlagen anderen Behörden, Gemeinden und Betroffenen vor, um Stellungnahmen einzusammeln. Zudem schafft ein neuer Flächennutzungsplan nicht gleich Baurecht für interessierte Häuslebauer, dazu muss die Gemeinde aus dem geänderten Flächennutzungsplan erst genaue Bebauungspläne entwickeln. Ein Verfahren, das meist mehr als ein Jahr in Anspruch nimmt. Und selbst der Flächennutzungsplan dürfte nicht vor Endes dieses Jahres fertig sein, schätzt Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf Rosenzweig (SPD).

— zum kompletten Bericht des Hamburger Abendblattes v. 27.4.19 —

Die Saison im Hallenbad Neu Wulmstorf geht zu Ende


Am Sonntag, 12. Mai 2019, öffnet das Hallenbad letztmalig in dieser Saison.

„Wir verzocken die Umgehungsstraße“


(aus Kreiszeitung Wochenblatt, 23.4.2019)

Streit um den Flächennutzungsplan in Elstorf

F-Plan Elstorf gefährdet möglicherweise den Bau der Ortsumfahrung

 

Der Entwurf des Flächennutzungsplans: Vor allem die Wohnbebauung am Ortsrand könnte sich als Planungshindernis erweisen Foto: Gemeinde Neu Wulmstorf

Mitja Schrader – Spielen SPD und CDU, was die Planung der Umgehungsstraße um Elstorf angeht, mit dem Feuer? Ein Schreiben der Straßenbaubehörde an die Gemeinde Neu Wulmstorf hat jetzt ausdrücklich davor gewarnt, dass die Flächennutzungsplanung der Gemeinde für Elstorf (das WOCHENBLATT berichtete) die Planung der Umgehungsstraße verzögern könnte. Dennoch wollen SPD und CDU das umstrittene Verfahren nicht stoppen. Im Rat am kommenden Donnerstag, 25. April, um 19 Uhr fällt die Entscheidung.

Hintergrund: In Elstorf wartet man seit Jahrzehnten auf den Bau einer entlastenden Umgehungsstraße. Bis zum Regierungswechsel in Niedersachsen ging es bei den Planungen allerdings nicht recht voran. Jetzt ist die “Umgehung Elstorf” sogar Teil eines Pilotprojekts zur Planbeschleunigung mit dem Ziel, die Straße schneller zu bauen. So weit, so gut. Gleichzeitig treibt die Gemeinde(politik) in Elstorf allerdings eine Änderung des Flächennutzungsplans voran mit dem Ziel, ausgerechnet in der Nähe oder sogar im potenziell möglichen Trassenverlauf Bauland auszuweisen. Dahinter verbirgt sich – auch wenn das niemand öffentlich zugibt – vor allem die Intention, es emissionsschutzrechtlich unmöglich zu machen, dass die Umgehung zu nahe an den Kernort heranrückt.

— zum kompletten Bericht des Kreiszeitung Wochenblattes vom 23.4.19 —

Bundesstraße oder Wohnungen: Behörde warnt vor Verzögerung


(aus Hamburger Abendblatt, 20.4.2019)

Pläne für Wohnungsbau in Neu Wulmstorf könnten niedersächsisches Pilotprojekt gefährden.

Zum Foto: Noch endet die Einfamilienhaus-Bebauung im Südwesten von Elstorf an einer grünen Wiese – doch es gibt Pläne, hier weitere Häuser zu bauen. – Foto: Axel Tiedemann / HA

Axel Tiedemann – Eine neue Bundesstraße planen, genehmigen und dann tatsächlich auch zu bauen, kann in Deutschland schon einmal 20 Jahre dauern. Bei der Elstorfer Ortsumgehung soll es schneller gehen, die sogenannte B3 neu als Verbindung von der künftigen A 26 bei Neu Wulmstorf bis zur A1 in Rade soll in etwa zehn Jahren fix und fertig sein, 2028 soll dort bereits der Verkehr rollen.

— zum kompletten Bericht des Hamburger Abendblattes vom 20.4.19 —

Darum soll Elstorf einen eigenen Ortsrat bekommen


(aus Kreiszeitung Wochenblatt, 12.4.19)

Umgehung Elstorf – wo wird sie verlaufen?

Das aufstrebende Elstorf ist der erklärte Wachstumsschwerpunkt der nächsten Jahre in der Einheitsgemeinde Neu Wulmstorf. Doch nicht immer fühlen sich die Elstorfer vom Neu Wulmstorfer Gemeinderat gut vertreten. Das soll jetzt geändert werden.

Die UWG will deshalb zur nächsten Kommunalwahl einen eigenen Ortsrat für Elstorf etablieren, der der Stimme der Ortschaft künftig mehr Gewicht geben kann.

 

— zum kompletten Artikel aus Kreiszeitung Wochenblatt v. 12.4.19 —

Grundsteuer um 100 Prozentpunkte rauf – Neu Wulmstorf plant „Bildungssoli“


(Aus Kreiszeitung Wochenblatt, 27.2.19)

Fast eine Million Euro Defizit: Konzept sieht Grundsteuererhöhung um 100 Prozentpunkte vor

mi. Muss die Gemeinde Neu Wulmstorf die Steuern deutlich erhöhen, um die Defizite im Haushalt auszugleichen? Diese Frage wird am morgigen Donnerstag die Sitzung des Gemeinderats bestimmen. Während SPD und Verwaltung sich für eine Steuererhöhung aussprechen, will die CDU sich nicht festlegen.

Hintergrund: Wie berichtet, ist Einnahmesituation der Gemeinde so schlecht, dass die Ausgaben nur aus der üppigen, fast 16 Millionen Euro umfassenden Rücklage finanziert werden können. In ein paar Jahren wäre auch die Rücklage aufgebraucht. Fazit: Werden die Einnahmen nicht deutlich mehr oder die Ausgaben nicht deutlich weniger, droht der Gemeinde der finanzielle Kollaps. Etwas befremdlich wirkte es da, dass mitten in dieser angespannten Finanzsituation die Politik grünes Licht für eines ihrer größten Projekte überhaupt geben will: den Bau einer für das Bildungskonzept der Minischulen geeigneten Schule für ca. 24 Millionen Euro. SPD-Fraktionschef Tobias Handtke hat als Befürworter der Minischulen auch immer wieder darauf hingewiesen, dass – werden Schulneubau und Minischulen umgesetzt – die Gemeinde keinerlei finanziellen Spielraum mehr für andere Projekte besitze. Hinter vorgehaltener Hand wurde deswegen in vielen Fraktionen immer mal wieder das Wort Steuererhöhung in den Mund genommen.

Zumindest für die SPD steht jetzt fest: Ohne Steuererhöhung ist das zu erwartende Haushaltsdefizit nicht auszugleichen. Nach WOCHENBLATT-Information konkurrieren bei der konkreten Umsetzung zwei Konzepte: Eine Erhöhung nur der Grundsteuer B (für Eigenheimbesitzer, nicht Argrar-Besitz) um 100 auf dann 510 Prozentpunkte oder eine moderate Erhöhung der Gewerbesteuer auf dann 420 Prozentpunkte bei gleichzeitiger Anhebung der Grundsteuer B auf 460 Prozentpunkte. Laut Berechnungen der Verwaltung gelte es, ein Defizit von fast einer Million Euro durch die Steueranpassung auszugleichen. In der SPD steht man den Vorschlägen offen gegenüber. „Aus unserer Sicht ist es durchaus tragbar, wenn die Gemeinschaft ein Projekt bezahlt, von dem sie auch viel profitiert.“ Damit spielt Handtke vor allem auf die Umgestaltung der Neu Wulmstorfer Bildungslandschaft und die damit verbundenen Schulneubauten an. Welches Modell man bei den Sozialdemokraten befürwortete, dazu machte der Fraktionschef keine konkreten Aussagen.
Bisher kategorisch gegen eine Erhöhung der Steuern war die CDU. Fraktionschef Malte Kanebley teilte auf WOCHENBLATT-Anfrage mit, er könne zu dem Thema bis zur Fraktionssitzung nichts Genaues sagen. Allerdings finde er es nach wie vor befremdlich, dass die Steuern erhöht werden sollen, ohne dass es vorher ernsthafte Sparbemühungen gegeben habe. Ebenso befremdlich sei es, dass zumindest bis zum Montag in den Ratsunterlagen kein konkreter Vorschlag zum Umfang der Erhöhungen zu finden war.

Jan Lüdemann von der UWG steht einer Erhöhung der Steuern – auch der Gewerbesteuer- offen gegenüber. Lüdemann: „Wir haben 1,5 Millionen Euro eingespart. Der Rest des Defizits ist nur über eine Einnahmenverbesserung zu erreichen.“ Fakt sei auch: Die neue Schule, der Neubau der vorhandenen Grundschule, durch den der Bau einer weiteren Grundschule verhindert werde, sei ohne eine Anpassung der Steuern nicht zu finanzieren. Lüdemann: „Ich betrachte die Steuererhöhung deswegen auch als so eine Art Bildungsoli.“

• Die Entscheidung über die Anpassung der Steuern fällt im Gemeinderat am morgigen Donnerstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Rathaus Neu Wulmstorf.

— ein Kommentar von Klaus Oyss/UWG —

Soli-Beitrag für den Schul-Neubau?


(aus Hamburger Abendblatt, 22.2.19)

Folgen des Wachstums in Neu Wulmstorf: Rat berät über Steuererhöhung, um neue Schule zu finanzieren.

Im ersten Bauabschnitt werden jetzt bereits die ersten Wohnungen vermietet – Foto: Axel Tiedemann / HA

Axel TiedemannAuch wer Neu Wulmstorf bisher nur vom Durchfahren auf der Bundesstraße 73 kennt, dürfte mittlerweile ahnen, welche beide Themen die dortigen Politiker auf Trapp halten: Am westlichen Ende der Gemeinde wächst dort derzeit ein neues Quartier heran, das optisch stark an die Neue Mitte Altona erinnert: Bei den so genannten Lessinghöfen – ein riesiger Komplex aus mehreren, mehrstöckigen Wohngebäuden – hat jetzt gerade der Vermietungsstart für den ersten Abschnitt begonnen. Kaltmieten zwischen etwa zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter werden dort aufgerufen – auch das Dimensionen, die die Großstadtnähe erahnen lassen.

 

— zum kompletten Artikel aus dem Hamburger Abendblatt —

Eine Schule verkaufen, um eine neue zu bauen


(aus Hamburger Abendblatt, 8.2.19)

CDU in Neu Wulmstorf überrascht mit Idee für eine Grundschul-Finanzierung: Hauptschulgelände soll für Wohnungsbau verkauft werden.

Foto: HA

Axel Tiedemann Wachsende Bevölkerungszahlen bringen auch wachsende Schülerzahlen: Im südlichen Hamburger Speckgürtel macht gerade die Gemeinde Neu Wulmstorf diese Erfahrung und muss bei angespannter Haushaltslage Millionen in den Grundschulausbau stecken. Im Kernort soll dafür voraussichtlich für mehr als 20 Millionen Euro eine komplett neue und größere Schule gebaut werden, die mit zentraler Küche auch andere Betreuungseinrichtungen der Gemeinde beliefern könnte. Es gibt dazu einen fertigen Verwaltungsvorschlag und kommende Woche soll der Politik zudem von einem Beratungsunternehmen ein Konzept präsentiert werden, wie diese Pläne als so genanntes PPP-Modell umgesetzt werden könnten.

— zum kompletten Bericht aus dem Hamburger Abendblatt —