Grünabfälle: Anlieferungen beim Abfallwirtschaftszentrum Buxtehude-Ardestorf weiter möglich
Landkreis Harburg und Landkreis Stade verlängern Kooperation
Gute Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger im westlichen Landkreis Harburg: Sie können ihre Grünabfälle auch weiter beim Abfallwirtschaftszentrum Buxtehude-Ardestorf anliefern. Die Landkreise Harburg und Stade verlängern ihre Kooperation über den 31. Dezember 2019 hinaus.
Der Landkreis Stade ist bereit, die Entsorgungsmöglichkeit für Grünabfälle in Buxtehude-Ardestorf bis längstens Ende 2020 zu ermöglichen. Bis dahin will der Landkreis Harburg eine eigene Entsorgungsmöglichkeit in der Nachbarschaft des Abfallwirtschaftszentrums Ardestorf schaffen.
Nach der Vereinbarung dürfen Bürgerinnen und Bürger aus Neu Wulmstorf oder Hollenstedt Grünabfälle in Kleinmengen von einem halben Kubikmeter pro Tag zum Abfallwirtschaftszentrum Ardestorf bringen. Ausgeschlossen ist die Anlieferung von anderen Abfällen aus dem Landkreis Harburg. Die Bürgerinnen und Bürger im Nordwesten des Landkreises Harburg können Grünabfälle außerdem über die neue Biotonne sowie unverändert über die monatliche Grünabfall-Straßensammlung entsorgen, Sperrmüll wird auf Bestellung abgeholt.
Die langjährige Nutzungsvereinbarung für Ardestorf zwischen den beiden Landkreisen war 2016 vom Landkreis Stade gekündigt worden, seitdem galt für eine Übergangszeit eine Zweckvereinbarung für die Grünabfallentsorgung. Diese Vereinbarung, die zum Jahresende auslaufen sollte, wird nun verlängert. Das Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven stimmte den derzeit gültigen Übergangsregegelungen und dem neuen Vertrag vor dem Hintergrund zu, dass der Landkreis Harburg in absehbarer Zeit eine eigene Entsorgungsmöglichkeit schafft.
„Wir sind froh, dass wir gemeinsam eine gute Lösung im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger gefunden haben. Ich danke dem Landkreis Stade und dem Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven für die Unterstützung“, sagte Kreisrat Josef Nießen. „Wir helfen unseren Nachbarn selbstverständlich“, sagte der Stader Landrat Michael Roesberg. „Das ist auch im Sinne der dortigen Bevölkerung und der Umwelt. Ich setze aber auf die jetzt bis Ende 2020 angepeilte Dauerlösung.“