Waldsiedlung – nein??? oder wie verlässlich ist die Politik von Neu Wulmstorf?


Am 29.11.2018 gibt es eine wie immer öffentliche Ratssitzung um 19.30 Uhr im Rathaus zum Thema Waldsiedlung.

Zur Erinnerung: der Rat der Gemeinde Neu Wulmstorf hatte sich vor Jahren einstimmig für den Masterplan zur Realisierung der Waldsiedlung ausgesprochen. Nun ist ein Masterplan nicht mit einem Bebauungsplan zu vergleichen, aber auf der Basis des Masterplanes wurde weitergearbeitet und geplant. Es geht um 14,4 ha und 54 Wohneinheiten. Dem Vernehmen nach gibt es politische Tendenzen, von der einstimmigen Entscheidung abzurücken und das Vorhaben ggf. sogar zu kippen.

Dies ist mit der UWG nicht zu machen!! – und zwar aus folgenden Gründen:
1. Seriöser Umgang mit Vertragspartnern und der Öffentlichkeit
1. 1 Verlässlichkeit und Kontinuität der Ratsbeschlüsse
2. finanzielles Deasaster
2.1 Bekannte Probleme mit dem defizitären Haushalt 2019 und der folgenden Haushalte
2.2 Vielschichtige Vertragskonstellationen, woraus sich nachfolgende Probleme ergeben könnten:
Klagen gegen die Gemeinde, die Kosten von bis zu 2,8 Mio nach sich ziehen könnten, hohe Steuerverluste.
Fehlende Wohneinheiten bedeuten fehlende Infrastruktureinnahmen (z. B. Schulerweiterungen, Kittausbau, Sportplätze und Erhalt der Bäder)

Fazit: Jeder mag für sich selbst entscheiden, welches die wichtigsten negativen Auswirkungen für die Gemeinde sind. Fehlendes Vertrauen in die politischen Entscheidungen und das Handeln des Rates, gravierende haushälterische Auswirkungen bei einem ohnehin „stark schwächelnden“ Haushalt oder sinken der geplanten zukünftigen Wohneinheiten, wie von der Gemeindeverwaltung angekündigt und benötigt werden.

Mit freundlichem Grüßen
Jan Lüdemann, Fraktionsvorsitzender,
Klaus Oyss, Schriftführer

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