Waldsiedlung: Pläne vor dem Aus?


Von Axel Tiedemann (Hamburger Abendblatt), 8.9.2018

Patt im Neu Wulmstorfer Gemeinderat – Scheitert das Projekt, droht Millionen-Minus.

Protest gegen die Waldsiedlung – Foto: HA

Ein örtlicher Bauträger wirbt bereits mit „exklusiven Wohnformen und großzügigen Villen“, die auf dem früheren Truppenübungsgelände in Neu Wulmstorf an der Landesgrenze zu Hamburg entstehen könnten. So wie es die Sparkasse Harburg-Buxtehude als Investor bisher mit dem Segen der Gemeinde seit einigen Jahren auch plant. „Waldsiedlung“, lautet der offizielle Projektname, Kritiker sprechen auch von „Reichen-Siedlung“, die in der Kommunalpolitik seit einigen Monaten für reichlich Zoff sorgt, nachdem die SPD-Fraktion im Rat plötzlich ihre Zustimmung zurückgezogen hat.

Ein Umweltgutachten und das Vorkommen zahlreicher Amphibien wie Kröten oder Molche hätten zu der Kehrtwende geführt, hieß es zur Begründung. Nun gibt es womöglich im Gemeinderat ein Patt, wie sich am Donnerstagabend während einer Bauausschusssitzung zu dem Thema gezeigt hat. CDU, AFD und die unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) plädierten für das Projekt, SPD-Politiker wiederholten ihre Naturschutz-Bedenken.

— zum kompletten Bericht aus dem Hamburger Abendblatt —

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