Umgehung Elstorf ist jetzt „Chefsache“ – Kritik an Gemeinde


24.5.2018

Gemeinde plant Wohnbebauung am vermutlichen Verlauf der Umgehung B3 neu

mi. Elstorf. Gute Nachricht für alle Elstorfer und Ketzendorfer: Die Planungen für die seit Jahrzehnten vorgesehene Ortsumgehung sollen jetzt offenbar im Verkehrsministerium mit Nachdruck vorangetrieben werden. Laut einer Pressemitteilung aus dem Ministerium, nahm Verkehrsminister Bernd Althusmann die Umgehungsstraße in das „Pilotprojekt zur Planbeschleunigung“ auf. Dennoch sorgt man sich in Elstorf darüber, dass das Projekt unnötig in die Länge gezogen werden könnte. Der Grund ist, dass die Gemeinde Neu Wumlstorf gerade dabei ist, einen Flächennutzungsplan zu erstellen, der ausgerechnet im Bereich der möglichen Trassenführung Wohnbebauung vorsieht.

Massive Kritik an diesem Vorgehen kommt von der UWG. Fraktionschef Jan Lüdemann sagte dem WOCHENBLATT. „Eigentlich ist es so einfach: Es gibt einen Korridor zwischen Ardestorf und Elstorf, in dem die Trasse laufen kann. Ausgerechnet diesen Korridor will Neu Wulmstorf jetzt bebauen“. Es sei ihm absolut unverständlich, warum man nicht erst warte, bis es eine Trassenplanung gebe und dann damit abgestimmt den F-Plan entwickele. Jan Lüdemann: „Eigentlich jeder, mit dem ich im Ort spreche, sieht das so.“ Auch die beiden Ortsvorsteher Uwe Keller und Eberhard Cohrs teilten diese Ansicht. Jan Lüdemann: „Die Umfahrung ist für Elstorf von immenser Bedeutung. Der Flächennutzungsplan in seiner derzeitigen Form ist mit uns nicht zu machen“.

– zum kompletten Bericht aus Kreiszeitung Wochenblatt –

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