Pressemitteilung B3 neu


Pressemitteilung der UWG Neu Wulmstorf
Neu Wulmstorf, d. 04.12.2019

Die B 3 neu – ein bewegendes Dauerthema oder ein Appell der UWG zur Bürgerbeteiligung

 

Es steht außer Frage ein wichtiges Thema für die Unabhängige WählerGemeinschaft/Freie Wähler ist die B 3 neu!

Wer in Elstorf/Schwiederstorf wohnt und die B 3 überqueren will, braucht viel Geduld und weiß, worum es geht. Dazu kommen natürlich noch neben dem Gefährdungspotenzial Abgase und Lärm. Rückstaus von mehreren 100 Metern an der Kreuzung Lindenstraße/Mühlenstraße in beiden Richtungen gehören zum Alltag. Immer wieder ist zu beobachten, dass entnervte Fahrer trotz Blitzer über die rote Ampel brausen. Dies gefährdet nicht nur die Bürger, sondern besonders auch unsere Kinder.

Die B 3 neu muss her und zwar schnell!!! Es gibt unterschiedliche Varianten von Ketzendorf über Ardestorf sowie über Elstorf/Schwiederstorf, die zwischen fünf bis sieben Kilometer lang sein werden. Die Planer der Behörde haben das Für und Wider der jeweiligen Variante unter Berücksichtigung von Ökologie, landwirtschaftliche Auswirkungen sowie der Wirtschaftlichkeit abgewogen und werden ihre Vorzugsvariante den Bürgern vorstellen. Der niedersächsische Minister Bernd Altusmann setzt sich für eine spürbare 2- jährige Verkürzung der Planungszeit als Pilotprojekt für künftige Vorhaben ein.

Angestrebter Baubeginn ist 2026 und Fertigstellung dann 2028 und nicht erst 2030!! Wesentlich sind in diesem Zusammenhang neben dem gegründeten Arbeitskreis mit ausgelosten Mitgliedern auch die öffentlichen Veranstaltungen – also die direkte Bürgerbeteiligung. Einsprüche und Verfahrens“umwege“ können und sollten wir uns aufgrund neuester Informationen nicht erlauben: Die Situation wird sich auf der B 73 und B 3 nach Ansicht von dem Neu Wulmstorfer Bürgermeister Wolf- Egbert Rosenzweig ab 2022 noch erheblich verschärfen.

Für 2022 ist die Fertigstellung des neuen A 26 Teilstücks bis Rübke vorgesehen und diese A 26 Nutzer werden, egal in welche Richtung, auch die B 3 und B 73 befahren und das beträfe bekanntermaßen die Ortsdurchfahrten von Ketzendorf, Els- und Schwiederstorf für immerhin mindestens sechs Jahre.

Auf dem Klagewege wurde beim Landgericht Stade am 20.11.2019 erreicht, dass die Hansestadt Buxtehude keinen eigenen Autobahnzubringer erhalten darf. Vorgesehen war er in der Rübker Straße, direkt in Buxtehude und hätte nach Ansicht des Gerichtes unzumutbare Belastungen für die betroffenen Anwohner nach sich gezogen.

Kommen Sie deshalb am Mittwoch, d. 11.12.19 von 16.00 bis 20.00 Uhr im Schützenhaus Elstorf, Schützenstr. 33 zur öffentlichen Veranstaltung zur B 3 neu. Wenn Sie Bedenken oder Fragen haben, ist dies die beste Gelegenheit es Kund zu tun. Ihre Anliegen werden dann von der Projektleiterin Pia Jahn sowie den Fachleuten beantwortet und können anschließend ggf. in die Planungen einfließen. Es ist zu hoffen, dass auf diesem Wege Einsprüche und Klagen vermieden wenigstens aber minimiert werden.

Die UWG/FW steht für die B 3 neu auf schnellstem Wege und begleitet dieses Projekt aufmerksam und engagiert.

Jan Lüdemann, Fraktionsvorsitzender, Klaus Oyss, Schriftführer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.