Minischulen: Verwaltung prüft Risiken für den Umbau der Hauptschule Vossbarg / Grünes Licht für Familia


Die Gebäude der ehemaligen Hauptschule sind in die Jahre gekommen – Foto mi

mi. Neu Wulmstorf. Es ist vollbracht: Fast einstimmig verabschiedete der Gemeinderat Neu Wulmstorf jetzt den Bebauungsplan für die Errichtung eines Famila-Marktes auf dem Gelände des ehemaligen Möbel-Meyn-Marktes an der Matthias-Claudius-Straße in Neu Wulmstorf. Außerdem sprach sich der Rat für die Errichtung einer neuen Kita auf dem Sportplatz der ehemaligen Hauptschule am Vossbarg aus. Auch das Konzept für die Minischulen wurde verabschiedet. Über die Frage, ob die Schulen im vorhandenen Gebäude oder in einem Neubau verwirklicht werden, gab es aber noch Klärungsbedarf. Der Rat einigte sich auf einen Prüfauftrag an die Verwaltung.

zum kompletten Bericht aus Kreiszeitung Wochenblatt v. 27.6.18 —

Peter Hennings mit der Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet


Zum Bild: Peter Hennings (links) wurde durch Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig mit der Ehrennadel der Gemeinde Neu Wulmstorf ausgezeichnet.<br>
© Thomas Wilde

Peter Hennings hat in seinem Leben bereits eine Vielzahl von Ehrenämtern ausgeübt. Ganz besonders hervorzuheben sind hierbei sicherlich seine Tätigkeiten für die Freiwillige Feuerwehr, Ortswehr Elstorf, und den Schützenverein Elstorf. Um seine außerordentlichen Verdienste zu würdigen, hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde beschlossen, ihn mit der Ehrennadel auszuzeichnen.

Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig nutzte das traditionelle gemeinsame Frühstück der Elstorfer Schützen im Zuge des Schützenfestes, um Peter Hennings für sein langjähriges Engagement zu ehren. Die Überraschung Peter Hennings war groß, denn die eingeweihten Schützen hatten das Geheimnis bis zur Ehrung gehütet. „Peter Hennings war insgesamt 34 Jahre lang Mitglied des Vorstands des Schützenvereins Elstorf, davon 27 Jahre Kommandeur im geschäftsführenden Vorstand. Außerdem ist er seit vielen Jahren in der Ortsfeuerwehr Elstorf aktiv und war insgesamt 12 Jahre lang Ortsbrandmeister. Peter Hennings ist darüber hinaus jemand, der die Partnerschaft mit unseren ungarischen Freunden von Anfang an sehr aktiv gelebt hat und dies auch heute tut, wie gerade wieder beim Besuch von Gästen aus Nyergesújfalu.“ Nach seiner Ansprache befestigte Rosenzweig die Ehrennadel am Revers der Schützenjacke von Peter Hennings.

Peter Hennings wird sich zu einem späteren Zeitpunkt – wie alle anderen Träger der Ehrennadel – ins Goldene Buch der Gemeinde Neu Wulmstorf eintragen.

Verleihung der Ehrennadel der Gemeinde Neu Wulmstorf
Die Ehrennadel der Gemeinde Neu Wulmstorf kann für besondere Verdienste um die Gemeinde Neu Wulmstorf verliehen werden. Sie ist nach der Ehrenbürgerwürde die zweithöchste Auszeichnung und wird an Personen verliehen, die sich um das Gemeinwesen besonders verdient gemacht haben. In der Regel wird die Auszeichnung nur an Einwohner/innen der Gemeinde Neu Wulmstorf verliehen. Über die Verleihung der Ehrennadel entscheidet der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Neu Wulmstorf.

Auftaktveranstaltung zum Dialogprozess B 3 neu


Verkehrsminister Althusmann macht Ernst mit der B 3 neu!!

Nachdem im Herbst 2017 bekanntgeworden ist, dass die Planung und Realisierung der B 3 neu im Jahre 2031 abgeschlossenen sein soll, schaltete sich Niedersachsens Verkehrsminister und zuständige Landtagsabgeordnete von Neu Wulmstorf Dr. Bernd Althusmann ein. Er forderte eine deutlich schnellere Umsetzung und versprach, sich dafür einzusetzen. Es blieb nicht bei den Worten, sondern es folgten auch Taten.

Auf der ersten Informationsveranstaltung im Mai 2018 im Rathaus Neu Wulmstorf erklärte Dr. B. Althusmann die Ortsumgehung B 3 neu von Neu Wulmstorf zum Pilotprojekt einer digitalisierten Planung zu machen. In diesem Kontext war es nötig, Personal einzustellen und Dinge neu zu denken. Diese neuen Mitarbeiter konnten im Verlauf der Sitzung alle Fragen und Probleme fachkundig beantworten.

In der Vorankündigung zur Bürgerinformationsveranstaltung am 19.06.2018, 17.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Elstorf forderte Dr. B. Althusmann alle Bewohner von Ardestorf, Elstorf, Schwiederstorf, Ketzendorf und Elstorf-Bachheide auf, ihre Fragen, Bedenken und Sorgen gebündelt zur Sprache zu bringen. Ziel ist es, dass danach der ambitionierte Planungs- und Realisierungsprozess bis 2028 nicht mehr gefährdet oder aufgehalten wird.Die UWG trägt dieses Vorgehen ausdrücklich mit, unterstützt es nach Kräften, bittet um Mithilfe aller Beteiligten und hofft auf eine rege Beteiligung in der Mehrzweckhalle am 19.06.2018.

Mit freundlichem Grüßen
Jan Lüdemann, Fraktionsvorsitzender, Klaus Oyss, Schriftführer

210 neue Wohnungen für Neu Wulmstorf


Stadt bringt im Norden neues Quartier am S-Bahnhof auf den Weg. Auch Gewerbe wird dort angesiedelt

Überall in der Gemeinde Neu Wulmstorf ragen Kräne in den Himmel – Bauprojekte, wo man hinschaut. Im Ortszentrum entsteht der Anbau an der Realschule und an der Lessingstraße schreiten die Bauarbeiten für das neue Wohnquartier voran. Jetzt kurbelt die Gemeinde Neu Wulmstorf auch im Norden in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs den Wohnungsbau an. Das Projekt mit 210 Wohnungen gilt als unumstritten.

Als die Hausbau-Immobiliengesellschaft mbH in Nottensdorf einen ersten Entwurf im vergangenen Jahr vorstellte, stieß dieser in der Politik auf einhellige Zustimmung. So war es auch diesmal, als das Planungsbüro WRS Architekten und Stadtplaner den Fraktionen das verfeinerte Konzept präsentierte.

Famila in Neu Wulmstorf: Einigung nach fünf Jahren


Nach langer Diskussion bringt Neu Wulmstorf Verbrauchermarkt auf den Weg. Ende des Jahres soll Baubeginn sein.

Bianca Wilkens

So soll der Markt in Neu Wulmstorf aussehen. Foto: HPG Herbert Jeske Architekten

Selten hat sich ein so heftiger Streit um ein Bauprojekt in Neu Wulmstorf entzündet. Selten dauerte die Beratung so lange wie im Falle der Famila-Ansiedlung am Ortsrand, an der Matthias-Claudius-Straße. Nach fünf Jahre währender Diskussion hat die Gemeinde jetzt die Ansiedlung des Marktes endgültig besiegelt und den Bebauungsplan verabschiedet.

Die Entscheidung fiel einstimmig aus, dennoch sparte die CDU, bislang größter Gegner des Famila-Marktes, nicht mit Kritik. „Die Ansiedlung ist ein Fall von ,Als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet’“, sagte Malte Kanebley, Fraktionsvorsitzender der CDU.

Damit spielt er auf die Verkaufsfläche des Marktes an. Je länger sich die Beratungen hinzogen, desto kleiner wurde der Markt. Eigentlich wollte sich Famila auf 3500 Quadratmetern ansiedeln, musste dann aber die Verkaufsfläche deutlich verringern, um Geschäfte im Ortskern an der Bahnhofstraße nicht zu gefährden. Zudem kam die Marktkette noch der Forderung des Landkreises nach, das aperiodische Sortiment, zu dem etwa Bekleidung, Schuhe, Spielwaren und Textilien zählen, auf zehn Prozent zu begrenzen. Übrig geblieben ist ein 2550 Quadratmeter großer Famila-Markt.

Waldsiedlung: Es gibt noch Hoffnung


(Aus Hamburger Abendblatt 24.5.18)

Unabhängige Wählergemeinschaft will am geplanten Luxus-Wohngebiet in der Fischbeker Heide festhalten.

Bianca Wilkens

Foto HA

Auch wenn die SPD die umstrittene Waldsiedlung in der Fischbeker Heide nicht länger unterstützt, ist das Projektaus noch nicht besiegelt. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) gibt der Wohnsiedlung weiter ihre Zustimmung. Die Fraktion hatte jüngst noch Beratungsbedarf angemeldet.

Inzwischen ist die UWG zu dem Schluss gekommen, nicht von ihrer bisherigen Linie abzurücken. Sie will weiterhin für die 15 Hektar große Wohnsiedlung mit 60 Grundstücken votieren. „Das Gutachten hat für uns nichts Überraschendes zutage gebracht“, sagte UWG-Fraktionschef Jan Lüdemann auf Anfrage des Abendblatts. „Auch bei anderen Bauprojekten mussten Reptilien und Amphibien schon umgeleitet werden. Es ist nichts, was wir nicht schon getan hätten“, sagte Lüdemann. Als Beispiel nennt er das Lidl-Zentrallager und den Landhof vom Unternehmer Thomas Hauschild.

Umgehung Elstorf ist jetzt „Chefsache“ – Kritik an Gemeinde


24.5.2018

Gemeinde plant Wohnbebauung am vermutlichen Verlauf der Umgehung B3 neu

mi. Elstorf. Gute Nachricht für alle Elstorfer und Ketzendorfer: Die Planungen für die seit Jahrzehnten vorgesehene Ortsumgehung sollen jetzt offenbar im Verkehrsministerium mit Nachdruck vorangetrieben werden. Laut einer Pressemitteilung aus dem Ministerium, nahm Verkehrsminister Bernd Althusmann die Umgehungsstraße in das „Pilotprojekt zur Planbeschleunigung“ auf. Dennoch sorgt man sich in Elstorf darüber, dass das Projekt unnötig in die Länge gezogen werden könnte. Der Grund ist, dass die Gemeinde Neu Wumlstorf gerade dabei ist, einen Flächennutzungsplan zu erstellen, der ausgerechnet im Bereich der möglichen Trassenführung Wohnbebauung vorsieht.

Massive Kritik an diesem Vorgehen kommt von der UWG. Fraktionschef Jan Lüdemann sagte dem WOCHENBLATT. „Eigentlich ist es so einfach: Es gibt einen Korridor zwischen Ardestorf und Elstorf, in dem die Trasse laufen kann. Ausgerechnet diesen Korridor will Neu Wulmstorf jetzt bebauen“. Es sei ihm absolut unverständlich, warum man nicht erst warte, bis es eine Trassenplanung gebe und dann damit abgestimmt den F-Plan entwickele. Jan Lüdemann: „Eigentlich jeder, mit dem ich im Ort spreche, sieht das so.“ Auch die beiden Ortsvorsteher Uwe Keller und Eberhard Cohrs teilten diese Ansicht. Jan Lüdemann: „Die Umfahrung ist für Elstorf von immenser Bedeutung. Der Flächennutzungsplan in seiner derzeitigen Form ist mit uns nicht zu machen“.

– zum kompletten Bericht aus Kreiszeitung Wochenblatt –

Streit um Rübkes Feuerwehrhaus


28.4.18

Bürger und Ratspolitiker wollen altes Gebäude erhalten – Bürgermeister Rosenzweig ist vehement dagegen.

Foto: Bianca Wilkens / HA/Bianca Wilkens

Wolf-Egbert Rosenzweig, Bürgermeister der Gemeinde Neu Wulmstorf, liegt beim Thema Feuerwehrhaus Rübke mit der Ratsmehrheit über Kreuz

 

 

Von Bianca Wilkens. Um den Abriss des alten Feuerwehrgebäudes in Rübke ist in der Gemeinde Neu Wulmstorf ein heftiger Streit entbrannt. Verhärtete Fronten zwischen Verwaltung und Rats­politikern traten in der jüngsten Ratssitzung offen zutage.

Den Ausschlag dafür gaben Überlegungen, ein neues Feuerwehrhaus für Rübke zu bauen, das alte Gebäude jedoch nicht abzureißen, sondern zu erhalten. Unbestritten ist, dass die Einsatzkräfte in Rübke dringend ein neues Gerätehaus brauchen. Das alte Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen Baustandards und bietet nicht genug Platz für das neue Löschfahrzeug, das für die Feuerwehr Rübke angeschafft werden soll.

♦ zum kompletten Bericht des Hamburger Abendblattes

Pressemitteilung über die Jahreshauptversammlung vom 29.03.2018


2.4.2018

Die UWG hoch, höher, am höchsten – wie soll das gehen???

Am 29.03.2018 fand im Kartoffelhaus „papas“ die gut besuchte alljährliche Jahreshauptversammlung der UWG statt. Neben den üblichen und auch vorgeschriebenen Abstimmungen gab es eine Fülle von Neuwahlen durchzuführen – allen voran musste ein neuer 1. Vorsitzender gefunden werden. Der ausscheidende Rolf Kirchner war 8 Jahre 1. Vorsitzender, 10 Jahre im Vorstand und blickt auf 18 Jahren UWG Mitgliedschaft zurück. Er ist der Vorstandsarbeit keineswegs überdrüssig geworden, vertritt aber die Meinung, dass eine Verjüngung dem politisch orientiertem Verein UWG gut täte. Nun ist es bekannt, dass unsere Gesellschaft ohne ehrenamtliche Arbeit nicht funktionieren würde, es aber zuweilen sehr schwierig ist, Bereitwillige zu finden. Anders am 29.03.2018 bei der UWG. Einstimmig wurde der 42 jährige Luft- und Raumfahrtingenieur Alexander Weiz zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. A. Weiz wurde im sibirischen Omsk geboren und begann dort auch mit seinem anspruchsvollen Studium. Seit 1995 lebt er in Deutschland, beendete hier seine Ausbildung und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern seit 12 Jahren im Neu Wulmstorfer Apfelgarten. Er arbeitet als Flugzeugarchitekt und Integrator bei Airbus in HH- Finkenwerder. Mit Elan und Engagement will er sich den neuen Aufgaben zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger Neu Wulmstorfs widmen und damit der UWG zu weiteren Höhenflügen verhelfen insbesondere auch mit Blick auf die nächste Wahl 2021.

Alexander Weiz steht voll hinter dem UWG Top – Thema zur Ortsumgehung von Elstorf/Schwiederstorf. Er kann sich sowohl der Unterstützung von hochrangigen Politikern wie dem niedersächsischem Verkehrsminister Dr. Bernd Altusmann, dem Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke und natürlich der überwältigenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger beider Dörfer sicher sein. Dr. B. Altusmann hat zugesichert, sich dafür einzusetzen, die Planungszeiträume für die B 3 neu erheblich zu verkürzen, das macht den Elstorf/Schwiederstorfern Mut. Ganz klar ist auch die hohe Priorität zur Schaffung von Wohnraum, ganz klar muss aber auch sein, dass dies nicht die Ortsumgehung gefährden darf. Im Blick hat er darüber hinaus, das Leben in Neu Wulmstorf attraktiver zu gestalten, wozu natürlich die Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten, die schulische sowie ärztliche Versorgung und nicht zuletzt auch der ÖPNV gehören.

zum Bild: v.l.: 2. Vors. Carl Dauer, neuer 1. Vorsitzender A. Weiz, vorheriger 1. Vorsitzender Rolf Kirchner

 

Foto und Text: Klaus Oyss, Schriftführer der UWG

Der Verkehrsminister tritt aufs Gas


17.3.18

Bernd Althusmann (CDU) will Bau der B3neu Ortsumfahrung beschleunigen

Die Ortsumfahrung B3neu soll schnellstmöglich realisiert werden. Erneut machte sich darum jetzt der niedersächsische Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) ein Bild vom extrem hohen Verkehrsaufkommen an der B73 in Ovelgönne. Hier soll, wie auch in Ketzendorf und Elstorf, die Ortsumfahrung für Entlastung sorgen. Aktueller Planungsstand: Im Jahr 2031 soll die B3neu fertig sein. Der Minister versprach, sich dafür einzusetzen, das Vorhaben zu beschleunigen.

Wie unerträglich die Verkehrssituation auf den Bundesstraßen B3 und B73 vor allem für Anwohner ist, sei ihm bewusst, so der Minister. Die A26 werde nach mehr als 50 Jahren Planung und Bau endlich fertiggestellt – bis 2023 soll die Anbindung an die A7 erfolgen. Doch die Bauabschnitte A26 und B3neu hingen unmittelbar zusammen. Eine endgültige Entlastung gebe es dann, wenn die Ortsumfahrung Elstorf realisiert worden sei. Darum müsse ein schnelleres Verfahren unbedingt geprüft werden.

♦ zum kompletten Bericht aus Kreiszeitung Wochenblatt ♦