Corona als Geist mit Feuerwerk verscheuchen? Lieber nicht!


Pressemitteilung der UWG
vgl. auch Berichterstattungen im Buxtehuder Tageblatt vom 02.12.2020, Neuer Ruf vom 05.12.2020

 

Wenn die Behauptung stimmen sollte, man würde traditionell die bösen Geister mit Feuerwerk vertreiben können und Corona sollte als böser Geist gelten, so sollte man einmalig knallen, was das Zeug hält!

Leider wird das mit „Corona mit Böllern vertreiben“ nicht funktionieren. 2020 erfordert aus der Sicht der UWG andere Verhaltensweisen und sie unterstützt auch die beschlossenen Vorgaben zur Böllerei. Es geht dabei aus der Sicht der UWG nicht um Regeln, da auch ein Feuerwerk nur ein Mittel ist, um Spaß zu haben und weil es gut aussieht. Vielmehr geht es darum, dass die Einwohner auf Grund der Pandemie die Einschränkungen akzeptieren und eigenverantwortlich einen Umgang mit der aktuellen Situation finden und die jetzigen Maßnahmen hoffentlich sogar noch übertreffen. Ein Verbot wird die Menschen nicht davon abhalten sich um Mittnacht auf ein Gläschen zu treffen. Aber der Appell geht an den Abstand. Nur eben ohne Knaller und Raketen.

Stand heute gibt es einen Kompromiss zwischen den Befürwortern der Einschränkung, den Gegnern und nicht zu guter Letzt dem Handel. Wobei ein Kompromiss immer den niedrigsten Weg der Einigung darstellt.

Es gibt mehr gute Gründe, auf das Feuerwerk zu verzichten. Corona ist ein „On Top“ für die medizinischen Einrichtungen und sonstige Organe wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Diese hatten in den letzten Jahren an Sylvester schon genügend ohne den Virus zu tun.

Aus Sicht der UWG sollte man sich auch nicht auf Vergleiche mit anderen Gemeinden, Kreisen, Regionen oder gar Ländern beziehen. Wir können froh sein, dass es uns weniger trifft. Aber es ist immer noch zu viel.

Bisher hat die UWG auf Basis persönlicher Gespräche den Eindruck, dass mit dem Thema gut umgegangen wird. Nichts desto trotz gibt es immer Menschen, die nach der Lücke suchen. Glücklicherweise ist das ein geringer Teil.

 

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