Verkehrsberuhigung mit Bürgerbeteiligung – Einbahnstraßen Regelung Schillerstraße

Die Schillerstraße gehört zu Neu Wulmstorfs am dichtesten bebauten Straßen. Dies spiegelt sich auch leider in der Parkplatzsituation wider.

Die Parkstreifen, vorgesehen für parken in Fahrtrichtung, werden diagonal genutzt. Besorgte Anwohner berichten uns von regelmäßig zugeparkten Feuerwehrzufahrten und schlechtem durchkommen. Durch das „Falschparken“ wird, die ohne hin enge Fahrbahn weiter verengt.

Dies führt in Zusammenhang mit den uneinsichtigen Kurven immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn es zu Gegenverkehren kommt. Auch das Durchkommen von Rettungsfahrzeugen bei Gegenverkehr stellt ein Problem dar.

Durch den Neubau der Schule und die Bebauung der Restfläche „ehem. Hauptschule“ wird der Parkplatzbedarf undauch der Verkehr in der Schillerstraße weiter zunehmen.

Die Option einer, personal- und kostenintensiven, Kontrolle durch das Ordnungsamt würde unserer Ansicht nach das Problem nur verlagern und keine dauerhafte Lösung herbeiführen.

In unserer angespannten Haushaltslage wollen und dürfen wir auch die Mitarbeiter im Rathaus nicht weiter belasten.

Wir beabsichtigen die Situation zu verbessern und die Schillerstraße teilweise zur Einbahnstraße erklären zu lassen. Dies vermeidet Gegenverkehre und das bisher geduldete diagonale Parken kann „legal“ werden.

Uns ist es jedoch sehr wichtig keine Entscheidung, ohne die Einbeziehung der Anwohner herbeizuführen. Daher haben wir beantragt im Falle eines positiven Entscheids im Ausschuss eine Anwohneranhörung durchzuführen, bevor es zu einer endgültigen Entscheidung im Gemeinderat kommt.

Politik kann für uns nur mit Bürgerbeteiligung funktionieren!

 

PM Schillerstraße Einbahnstr.
Mit Demokratie die Demokratie einschränken – wie geht das?

Es geht um die Auswirkungen des gültigen Auszählverfahrens bei Wahlen z. B. für den Kreistag und/oder der Gemeinderatswahl wie auch in Neu Wulmstorf. Nun, da müssen natürlich im Vorweg Maßnahmen umgesetzt werden. So haben sich die großen Parteien wie SPD und CDU für die Einführung der D’Hondt – Methode nach den Kommunalwahlen im Oktober 2021 per Abstimmung auf Landesebene ein- und durchgesetzt. Wie der Fraktionschef der UWG, Jan Thorsten Lüdemann, feststellt, hat das schon ein gewisses Geschmäckle. Die FDP wollte dagegen vorgehen, aber bei dem Vorsatz scheint es geblieben zu sein. Ohne ins Detail gehen zu wollen, muss festgestellt werden, dass die Profiteure nach diesem Auswahlverfahren eindeutig die großen Parteien sind. Mehr …

Weniger ist mehr

***aus Marktplatz-Süderelbe ***

Freibad: UWG bringt furiose Planung ins Spiel.

Gibt es eine realistische Alternative zur kostspieligen Sanierung des Neu Wulmstorfer Freibades oder dem mittelfristig geplanten Kombi-Bad in dem Neubaugebiet Fischbeker Reethen? Nach Meinung des UWG-Politikers Frank Kockmann besteht ein gangbarer dritter Weg. Ausgehend von der Maßgabe einer teuren Sanierung der maroden Anlage stellt Kockmann deren Sinn in Frage.
In seiner zurzeit großzügig bemessenen Form würde das Freibad nur von wenigen Aktiven (Schwimmen) genutzt: Die Anzahl der Benutzer im Schwimmbecken sei übersichtlich. Auch die Auslastung durch Wettkämpfe oder Schwimmvereine sei gering. Letztere würden auch im Sommer eher das Hallenbad benutzen. Durch diesen Parallelbetrieb würden nochmals hohe Kosten entstehen. Zudem entspreche die Parkplatzsituation nicht den Anforderungen eines verkehrsberuhigten Verkehrssystems (u.a. zugestellte Einfahrten, Personenverkehr, etc.), gibt der UWG-Ratsherr zu Bedenken.
Damit alle Betroffenen (Gemeinde Neu Wulmstorf, Bürger und Sportvereine) mittelfristig profitieren können, macht der UWG-Politiker folgende Rechnung auf. Die Fläche des Freibades und des Max-Geyer-Platzes nehme aktuell eine Fläche von rund 31.300 qm ein.
Kockmann schlägt folgenden Deal vor: Die Gemeinde führt eine Eigenvermarktung des Areals in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugenossenschaft des Landkreises Harburg vor. Die Gemeinde verkauft die Fläche des alten Freibades zwecks Wohnungsbau. Mehr …